Die Geschichte des Fußballs in Deutschland begann im 19. Jahrhundert. Zunächst wurde in England die FA (Football Association) gegründet. Das war im Jahre 1873. Fußball war zunächst ein Sport der Gymnasiasten. Denn Sport war in erster Linie ein Privileg der reichen Leute aus der Oberschicht. Sport wurde damals in Turn- oder Sportvereinen betrieben. Es waren vor allem Turnübungen in Gruppen, die vor allem Harmonie und Disziplin zum Ziel hatten. Fußball als Wettkampfsportart legte mehr Wert auf die individuelle Leistung des Sportlers und war auch stark vom Kampf geprägt. Darum war die Ausübung in den Vereinen anfangs auch meistens verboten. Wann dann das erste reguläre Fußballspiel in Deutschland dann wirklich stattfand, ist nicht ganz eindeutig überliefert. Es fand allerdings in den Jahren 1874 oder 1875 statt. In den 1880er Jahren wurden die ersten Fußballvereine in Berlin, Hamburg und Karlsruhe gegründet und im Jahre 1890 der Bund Deutscher Fußballspieler. Drei Jahre später entstand in Süddeutschland die Süddeutsche Fußball-Union. Am 28. Januar 1900 wurden dann alle zwischenzeitlich gegründeten Fußballverbände im Deutschen Fußball-Bund vereinigt. Seither hat sich der Deutsche Fußball Bund (DFB) so entwickelt, dass er der größte Fußballverband weltweit ist.